05.10.2020

Energiekosten effektiv senken: Neue Technologien helfen

Die Preise für Strom, Gas und Öl kannten in den letzten Jahren nur eine Richtung – steil nach oben. Private Verbraucher in Deutschland spüren vor allem die finanzielle Belastung durch steigende Strompreise in ihrem Portemonnaie.

Möglichkeiten zur Senkung der Belastung gibt es. Sie reichen vom Wechsel des Stromanbieters bis hin zum Austausch alter Haushaltsgeräte und der Haustechnik. Während der Stromanbieterwechsel nur eine einmalige Entlastung bringt, macht sich der Austausch alter Elektrogeräte dauerhaft auf der Stromabrechnung bemerkbar. Welche Möglichkeiten bieten sich für deutsche Haushalte?

Funktionierende Geräte austauschen

Haushaltsgeräte werden in Deutschland meist erst dann aussortiert, wenn sie ihren Dienst quittieren. Je älter die Waschmaschine oder der Kühlschrank sind, desto wahrscheinlich ist der baldige Defekt. Ältere Geräte haben aber auch einen höheren Energiehunger. Unter Umständen lohnt sich daher der Austausch noch funktionierender Geräte.


Der Kauf eines sparsameren Haushaltsgerätes mit niedrigerem Energieverbrauch rechnet sich meist schon nach wenigen Jahren. So verbraucht ein zehn Jahre alter Kühlschrank im Schnitt 250 Kilowattstunden pro Jahr. Moderne Geräte oft nur ein Viertel davon. Bei den aktuellen Strompreisen sind das rund 50 Euro pro Jahr, Tendenz steigend. Der Wechsel zu einem sparsamen Gerät, das im Handel schon unter 400 Euro zu haben ist, rechnet sich nach wenigen Jahren.
Ein ähnliches Sparpotenzial bietet fast jedes größere Haushaltsgerät in der Wohnung. Moderne Wäschetrockener und Waschmaschinen verbrauchen deutlich weniger Energie wie ältere Maschinen. Selbst bei kleineren Geräten wie Toaster oder der Kaffeemaschine amortisieren sich die Investitionen nach wenigen Jahren.

Die Lebensdauer zählt

Damit sich der Kauf eines sparsamen Gerätes wirklich lohnt, muss es ausreichend lange zum Einsatz kommen. Die Lebensdauer von Geräten ist entscheidend. Das ist der mögliche Knackpunkt an der Sache. Verbraucherschützer bemängeln schon lange Zeit die sinkende Lebensdauer moderner Elektroartikel. Das Umweltbundesamt fordert eine Mindesthaltbarkeit von Elektrogeräten.

Verbraucher können selbst dazu beitragen, die Lebensdauer zu verlängern. Sie sollten nur auf geprüfte und qualitativ hochwertige Netzkabel von RS Components für den Betrieb setzen. Sie erfüllen die gesetzlich vorgeschriebenen Normen. Geprüfte Netzkabel reduzieren das Risiko von Defekten und möglichen Kabelbränden. Die ordnungsgemäße Nutzung und regelmäßige Wartung der Geräte wirkt sich ebenfalls auf die Lebenserwartung aus. Damit wird außerdem die Sorgfaltspflicht des Mieters erfüllt.

Ein Licht geht auf

Seit 2009 sind konventionelle Glühbirnen in Deutschland verboten. Das Aus der Glühbirne wurde mit dem unverhältnismäßig hohen Energieverbrauch begründet. Bis zu 90 Prozent mehr Energie verbrauch eine Glühbirne im Vergleich zu einer sparsamen LED-Lampe. Dennoch ist vielen Bundesbürgern noch kein Licht aufgegangen, sie nutzen weiterhin die alten Glühbirnen.

Die Vorteile einer Umrüstung auf sparsame LED-Lampen sind nicht nur finanzieller Natur. Unkompliziert lassen sich die modernen Lichtquellen dimmen, mit der passenden Technik sogar via App.

Sparen beim Heizen

Neben den Stromkosten sind die Kosten für das Beheizen der Wohnung ein großer Kostenfaktor. In vielen Haushalten sorgt eine veraltete Anlage für Wärme. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) geht von mindestens 12 Millionen veralteten Anlagen in Deutschland aus.
Das Sparpotenzial ist gigantisch. Bis zu 30 Prozent der Heizkosten kann ein durchschnittlicher Haushalt pro Jahr sparen. Werden staatliche Fördergelder in Anspruch gekommen, amortisieren sich die Ausgaben bereits nach wenigen Jahren. 

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