04.03.2019

Siegerentwurf des Planungswettbewerbs steht fest

Offizielle Pressekonferenz inklusive Preisverleihung für den geplanten Neubau in der Gebbertstraße 125 in Erlangen

Seit Juni 2018 läuft bereits der Planungswettbewerb als Realisierungswettbewerb für das geplante Gebäude-Ensemble in der Gebbertstraße 125 in Erlangen (in unmittelbarer Nachbarschaft zum bereits begonnenen Projekt mit 17 Eigentumswohnungen) und nun ist es soweit: Im Rahmen der offiziellen Pressekonferenz wurde der Sieger des Wettbewerbs bekannt gegeben und die geplante Bebauung vorgestellt.

Zum Projekt

In der Gebbertstraße in Erlangen wird in Kürze eine urbane Neubebauung in zwei getrennten Bauabschnitten mit vorwiegender Wohnnutzung sowie im öffentlich geförderten Wohnungsbau, in Verbindung mit nicht-störendem Gewerbe, entstehen.

„Ziel der Planung ist einerseits die Schaffung einer mehrgeschossigen, straßenbegleitenden Bebauung mit einer belebten Erdgeschosszone  entlang der Gebbertstraße. Andererseits soll durch die Neubeplanung ein verträglicher Übergang zu der östlich angrenzenden Wohnbebauung in der Gleiwitzer Straße geschaffen werden, die durch zweigeschossige Doppelhäuser mit Staffelgeschoss geprägt ist“, erläutert Frank Weber, technischer Vorstand der Schultheiß Projektentwicklung AG. „Die Aufstellung des Bebauungsplans bildet eine geeignete Maßnahme, um einen Beitrag zur Gewährleistung der Wohnbedürfnisse der Bevölkerung, ggf. zur Schaffung von Arbeitsplätzen und den Erhalt sozial stabiler Bewohnerstrukturen zu leisten. Wir freuen uns sehr, das Ergebnis des Wettbewerbs nun zeitnah in die Realität umzusetzen.“

„Die geplante Wohnbebauung nimmt Bezug zu den Quartiersrändern und interpretiert die bestehende und geplante städtebauliche Entwicklung“, so Entwurfsverfasser Stefan Harlé vom Architekturbüro Hübsch und Harlé. „Die Abfolge der Plätze thematisiert die Urbanität. Der Entwurf orientiert sich mit markanten Vertikalen in Richtung Erlangen, der zentrale Quartiersplatz lädt zum Queren und Verweilen ein, bietet Identifikation und Ruhe. Der Wohnplatz im Südosten ermöglicht ein maßstäbliches Ankommen abseits der Verbindungsstraße.“

Der Sieger

15 Planungsbüros aus Süddeutschland waren zur Teilnahme am Planungswettbewerb geladen. Von den 10 eingereichten Planungsentwürfen, allesamt aus der Metropolregion, konnte der Entwurf des Architekturbüros Hübsch und Harlé als Siegerentwurf überzeugen.

Das Architekturbüro Hübsch und Harlé hat seine Wurzeln Anfang der 90er Jahre. Hübsch & Ramsauer Architekten | Stadtplaner wurde 1991 in Nürnberg gegründet. Seit 2014 ist Stefan  Harlé Partner und Mitinhaber. Mit dem Umzug des Nürnberger Architekturbüros in die Grüne Halle in Fürth im Jahr 2017 firmierte das Büro ab Januar 2018 als Hübsch + Harlé – Architekten Stadtplaner. Das Team rund um Stefan Harlé hat bereits zahlreiche Projekte in der Metropolregion Nürnberg realisiert.


Bildquelle: Anna Seibel